WIESO IST BEI ZWANGSVERKÄUFEN

DAS STAMMKAPITAL SO HOCH?

 

 

Die meisten Corporationen wurden mit Hinsicht auf einen späteren Börsengang oder sonstige Großkapitalisierung gegründet. Das ist der Grund für das manchmal riesige Stammkapital. Wie Sie wissen, hat bei uns Stammkapital eine etwas andere Bedeutung als bei ihnen. Hier nennt man es „Authorizied Kapital“ (zugelassenes Kapital), das aber nie eingezahlt werden muss und nur hoch genug sein muss, um den Jahresumsatz, plus das Vermögen und plus die Gesamtsumme der Obligationen der Corporation zu decken. (Diese Regel dient dem Schutz von Gläubigern, denn wenn eine $1 Million Corporation beispielsweise $10 Millionen in Schulden macht, könnten Sie ja nicht einmal genug Aktien verkaufen um die Schulden zu decken.

 

 

Wenn allerdings jetzt, oder in der nahen Zukunft geplant ist, Kapital zu finden, muss man einen ganz anderen Maßstab benutzen. Alle erfahrenen US-Börsenmakler werden ihnen nämlich raten, das gezeichnete Kapital so hoch wie möglich zu schrauben, um optimalen Spielraum bei Verkauf der Aktien zu haben. Dieser Spielraum muss groß genug sein, um gewisse Mengenrabatte als Anreiz für die Investoren einbauen zu können.

 

 

Nehmen wir einmal ein, die Corporation hat einen Kapitalbedarf von $10 Millionen. Der Schlachtplan ist dann wie folgt: Man bietet den ersten 200 Investoren (von denen jeder mindestens $50.000 anzulegen hat) die $10 Vorzugsaktie für nur $1 an. Somit bekommt der Aktionär 50.000 Aktien mit einem Nennwert von $500.000, für den er aber nur $50.000 bezahlt hat. Wenn das 200 Leute machen, hat die Corporation $10 Millionen gesammelt und dafür 10 Mio Anteile mit einem Nennwert von $100 Mio ausgegeben.

 

 

Wie groß sollte die Corporation dafür sein. Theoretisch gesehen bräuchte die Corporation dafür nur $200 Mio Aktienkapital. $100 Mio Vorzugsaktien gehen an die Aktionäre und $100 Mio bleiben beim Besitzer. Problematisch wird es, wenn alle, oder einige der Investoren auf Stammaktien bestehen. Auch muss man vermeiden, dass Einzelinvestoren in den Besitz von mehr als 5% des Aktienkapitals gelangen. Damit haben die Leute jederzeit das Recht  Versammlungen einzuberufen, Einsicht in alle Unterlagen zu nehmen und sonstige Unannehmlichkeiten für die Geschäftsführung zu verursachen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Was kann man nun tun, um den Reiz des Aktienkaufs für den Investor unwiderstehlich zu machen, sich aber gleichzeitig vor Manipulierungen zu schützen? Grundsätzlich geht dies nur mit einem guten Bestand von Stammaktien. Für jede Million die man sammeln will, muss ein Minimum von $20 Millionen in Stammaktien bestehen, gleichzeitig aber auch der derselbe Betrag in Vorzugsaktien. Man müsste also dafür eine $40 Mio  Corp. gründen bzw. übernehmen. Das ist natürlich eine ziemlich große Verallgemeinerung. Man muss ja auch noch die Fakten in Erwägung ziehen, wie z.B. Anzahl der Aktien, die für einen späteren Verkauf in Reserve gehalten werden sollen, die Ziele der Corporation und den Spielraum, den man sich für eine spätere Erweiterung erlauben soll. Selbstverständlich kann man das Authorized Kapital auch zu einem späteren Zeitpunkt aufstocken, aber es ist nicht billig und es kann Probleme geben. Man muss z.B. den alten Aktionäre kostenlose Aktien nachschießen, nur um sie mit den neuen Aktionären auf einen Nenner zu bringen.  Wenn man es richtig machen will (…und dafür auch das notwendige Kleingeld hat) sollte man gleich von Anfang an mit ausreichendem Aktienkapital ausrüsten.

 

Bitte erfragen Sie unsere Gebührentabelle für Neugründungen und Sonderdienste

 

 

 

HINWEIS AN ALLE KAUFINTERESSENTEN

SONDERVORTEIL: Alle Firmen bestehen seit einigen Jahren. Es könnte ihnen also nie ein Gestaltungsmissbrauch unterstellt werden, unter dem Sie eine US-Corporation nur mal schnell gegründet haben, um den Fiskus oder bösen Geschäftspartnern ein Schnippchen zu schlagen. Auch würde eine seit mehreren Jahren bestehende Corporation dem Wohlgefühl etwaiger Investoren ganz enorm dienen.  (Namensänderungen sind rückwirkend möglich)

 

 



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